TRAINER LOUNGE

Ausbildung für echte Trainerpersönlichkeiten

Die Lamas sind los!  

Eine wahre Geschichte nach dem Format der „Heldenreise“

Mama Lama Bio-Vinaigrettes 

Eine Unternehmensgeschichte aufgebaut und aufgeschrieben von Silvia Balaban

 

Scott arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich als Kunden- und Markenberater in einer Münchner Werbeagentur. Die Beziehung zu den Kollegen und dem Chef sind positiv, die Stimmung im Team ist super. Gemeinsam wird gebrainstormt, kreative Ideen entwickelt und die Kunden sind oft begeistert. Auch das schöne Büro mitten im nahen Glockenbachviertel gefällt Scott. Mit zunehmender Zeit fragt er sich nach dem tieferen Sinn, vor allem in Bezug auf die nächsten Arbeitsjahre. Obwohl ihm die Arbeit Freude bereitet, er viele von seinen Kompetenzen einbringen kann und ihm die Arbeit aufgrund seiner langen Erfahrung leicht von der Hand geht, erfüllt ihn diese immer weniger. Irgendwie ist ein Vakuum entstanden. Scott möchte nicht nur einen Job, den er gut kann und der die Miete zahlt. Scott möchte mehr. Doch natürlich kommen auch innere Zweifel auf. Einen sicheren Job aufgeben? Kein Urlaubsgeld. Kein Krankengeld. Keine Absicherung. Wann würde er das nächste Mal so nette Kollegen und ein so kreatives und positives Arbeitsumfeld in einem tollen Büro mitten in der Stadt finden? Für viele andere wäre dies schon ein Traumjob. Will er vielleicht zu viel?

Scott kocht in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne und fühlt sich durch diverse Persönlichkeiten in der Foodszene inspiriert: Zum einen Jamie Oliver, der pure Lebensfreude und Genuss an der Zubereitung mit frischen Zutaten versprüht. Zum anderen die sensationell leckeren, glutenfreien Rezepte von Green Kitchen Stories. Die Idee, sich mit gesundem und leckerem Essen selbständig zu machen, gefällt Scott immer mehr. Bei dem Gedanken fühlt er sich beschwingt und sein Herz, seine Augen und sein ganzes Gesicht strahlen! Besonderen Zuspruch erhält er von seiner Frau Silvia und auch seiner Mutter Helga, die beide eine Leidenschaft für Clean Eating und Just-Do-It als Lebenseinstellung haben. Und weil man nur Dinge bereut, die man nicht getan hat, reduziert Scott die Arbeit in der Werbeagentur auf 3 Tage, damit er sich die restlichen 2-3 Tage mit seiner neuen beruflichen Leidenschaft beschäftigen kann. Was soll er aber konkret machen? Ein Café eröffnen? Eine Bar mit leckeren Snacks, coolen Drinks und vielleicht Live Musik am Abend? Nach ein paar Wochen Brainstorming und Gesprächen mit Familie und anderen Foodies ist für ihn ganz klar: er wird die besten und leckersten Bio-Salat Vinaigrettes entwickeln! Rezeptentwicklung Teil 1 startet in der heimischen Küche. Und da wird in den nächsten Wochen viel Salat gegessen, abgeschmeckt, verfeinert und getestet. Es werden Lieferanten ausgesucht und immer wieder eine Vielzahl von Zutaten verkostet. Was schmeckt am besten? Welches Bio-Olivenöl würde er selbst in seiner Küche verwenden? Welcher Bio-Honig mit welcher Geschmackskomponente eignet sich am besten für die Sesame-Ginger Vinaigrette? Tiefkühl-Erdbeeren oder echtes Erdbeerpüree für die Strawberry-Mint? Ist der Münchner Senf der beste für die Honey-Mustard? Mit viel Liebe und hohem Qualitätsbewusstsein sucht er in einem monatelangen Prozess die insgesamt 29 Zutaten aus. Die 3 Geschmacksrichtungen stehen nun fest, die Feinrezeptentwicklung steht allerdings noch aus. Für die nächsten Hürden sorgen der tägliche Kampf mit dem inneren Schweinehund, das Einarbeiten in einen komplett neuen Bereich und die Bürokratie-Schlacht: „Sie können Ihre GmbH nicht Mama Lama nennen, denn Ihr Geschäft hat weder was mit Mamas, noch mit Lamas zu tun!“ Das darf doch nicht wahr sein! Willkommen in Deutschland! Und deshalb nennt Scott sein Start-up dann Dancing Foodies GmbH, denn wenn Genießer was leckeres Essen, kann man so kleine Micro-Genuss-Mooves am Tisch beobachten. Firma gegründet, Haken dran.

Nun wird für Scott immer klarer, er benötigt mehr Zeit. Er kündigt in der Werbeagentur, um sich nun voll und ganz seinen „Lamas“ zu widmen. Vielleicht denkt ihr, ein Rezept ist schnell entwickelt. Aber wenn die Produktion für mehrere Hundert Liter auf ein Mal möglich sein muss, ist das eine ganz andere Nummer. Und wenn dein Produkt für den Handel am Ende 2- 3 Monate haltbar sein soll, dann wird es tricky. Scott vertritt seine Werte: Haltbarkeit ja, aber keine Chemie im Essen.  Und wie das mit der natürlichen Haltbarkeit geht, erforscht er gemeinsam mit einer Lebensmitteltechnologin des Max-Planck-Instituts. Vinaigrette-Proben werden regelmäßig ins Labor eingeschickt und untersucht. YES, nach einigen Monaten ist auch diese Hürde überwunden und… die nächste wartet bereits. Das ausgeklügelte Design der Lamas auf den Glasflaschen gleicht zu Beginn einem Drama. Ein Drama-Lama sozusagen, wie unsere Art-Direktorin Claudia sagt. Die Lamas sind leider verzogen, weil die Designfolie nicht in der richtigen Geschwindigkeit durch den Hitzetunnel fährt. Die ersten Lamas, die wir also zu Gesicht bekommen haben, sehen komplett verzerrt aus, wie in einem Spiegelraum mit Zerrspiegeln auf dem Oktoberfest.

Ein Lama etwas zu klein, das nächste etwas zu groß, das dritte ganz schief. Die Hoffnungslosigkeit wechselt sich mit Lachen ab. Individualität ist ja schön, aber irgendwie ... Nach vielen Überlegungen, Strategien und zahlreichen Versuchen wird die richtige Geschwindigkeit für die Lamas gefunden. Scott fällt ein Stein vom Herzen und er blickt ganz stolz auf seine bunten und fröhlich blickenden 6.000 Mama Lama Flaschen. Dass nicht nur er solche Herausforderungen zu meistern hat, erfährt der Vinaigrette-Meister in der Food-Start-Up Gruppe, in der sich Gründer treffen und austauschen. Aber auch in seinem Freundeskreis findet er u.a. bei Simi, Ben und Herbert immer ein offenes Ohr und tatkräftige Unterstützung.

Unlängst hat Scott die erste Blind-Verkostung mit mehrseitigem Fragebogen auf die Beine gestellt. Dass Scotts Familie seine Bio-Vinaigrettes super lecker finden, ist klar. Aber welches Urteil erwartet ihn in einer anonymen Marketingbefragung? Knapp 50 Personen werden zum Testen und Schlemmen eingeladen. Die Spannung steigt! Am Ende ist er erleichtert: Die Konkurrenz ist weit abgeschlagen und jeder findet sein Lieblings-Lama. Geschmacklich überzeugen die Lamas zu 98%. Ok, mit dem Ergebnis kann Chief of the Lamas leben! Doch das nächste Drama wartet. Die echten Stückchen in den Saucen verstopfen die Abfüllanlage! Zahlreiche Versuche folgen, es wird sogar mit chinesischen Ess-Stäbchen an den Trichtern nachgeholfen. Doch irgendwann ist eine händische Abfüllung ausgeklügelt. Die ersten Produktionstage in seiner eigenen Großküche in Holzkirchen sind intensiv und lange, doch am Ende zählt nur das Ergebnis. Die Freude ist riesengroß. Die ersten Lamas sind abgefüllt!

Die Verkostungen der Einkäufer der Bio-Supermärkte laufen gut und bald ziehen die Lamas in die ersten Kühlregale ein. Die Verkostungen der Kunden vor Ort verlaufen ebenso großartig und das Feedback ist geradezu überwältigend. Das tut Scott nach all diesen Hürden und Herausforderungen so richtig gut. Das Lob geht runter wie Öl. Wie Bio-Olivenöl natürlich. Es warten noch viele Hindernisse, da ist sich Scott sicher. Doch das Leben seiner Werte „eine leckere und gesunde Ernährung“, gibt ihm Sinn und erfüllt ihn mit tiefer Zufriedenheit und Stolz.

Bleib dir und deinen Werten treu, denn du bereust, was du nicht getan hast.

Inspirierendes, frisches und freches über die Lamas findest du auf: www.mamalama.de

 

Selbstverständlich kannst du die Lamas im Großraum München in ausgewählten Bio-Fachmärkten und bei Feinkost Käfer erwerben. Deutschlandweit gehen die Lamas mit dem online-shop www.naturteil.de auf Reisen.

Die Spannung steigt. Was ist dein Lieblingslama? Du bist herzlich zur nächsten Live-Verkostung eingeladen. Like us on facebook!

 

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